Arbeit stirbt aus?

Glaubt man dem US Ökonom Jeremy Rifkin stirbt die Arbeit auf der Erde eher früher als später aus. Genauer kann man das in seinem Buch "Das Ende der Arbeit und Ihre Zukunft" nachlesen. Nein, das ist kein düsterer Zukunftsthriller sondern ein fundiertes Ergebnis erstgemeinter Businessanalysen! Ein kurzes Interview gibts in der Stuttgarter Online. Tja alles wird schlimmer, die rosa-rote Brille runter, den Kopf raus aus dem Sand! Rette sich wer kann! Frauen und Kinder zuerst!

2 Kommentare

  1. isold

    Diese vom Herrn Rifkin prophezeite Entwicklung ist eigentlich mehr als logisch.

    Der Mensch sollte an sich weg kommen von der Arbeit. Teilweise ists aktuell auch schon so. Wer mit wenig Geld auskommen kann, macht das ja eh schon.

    Der Schluß-Absatz hat mich dann aber schon ins Grübeln gebracht:

    Weil sie zu viel Geld von unten nach oben verteilt hat. Die 356 reichsten Familien besitzen heute 40 Prozent des Reichtums der Menschheit. Diese Entwicklung führt uns in den Abgrund. Wenn die Unternehmen die Löhne immer weiter drücken, wird irgendwann niemand mehr ihre Produkte kaufen. Das ist so logisch, dass es eigentlich jeder verstehen müsste. Was wir brauchen, ist eine Reglobalisierung, bei der die Bedürfnisse der Mehrheit im Vordergrund stehen, nicht die Gewinnspannen einer kleinen Minderheit. Der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Ich sehe zwei Alternativen für unsere Zukunft. Die eine ist eine Welt mit Massenarmut und Chaos. Die andere ist eine Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können.

    Ich glaube nicht, das irgendein Unternehmer auch nur einen Cent für die „individuelle Entfaltung der Menschheit“ geben würde. Wer sich Chefs und Unternehmer anschaut sieht doch, das der angescheffelte Reichtum in seine Familie fliesst. Zu 100%.Das System wird eher mit Chaos kollabieren und das Geld wird nix mehr wert sein. Danach gibts weniger Menschen und der Rest geht wieder zurück zum Tauschsystem. ^^

  2. alex

    der Artikel ist schon echt mal ne Wohltat – quasi ne Bestätigung der Gedanken, die mich Nachts „plagen“ –

    ich bin für Reglobalisierung! Und weg mit den Büschen und Merkels, die uns eh nur belügen können!

    z. B. der Seehofer, die Sau, sagt er will zurück zur konventionellen Landwirtschaft, d. h. Genmais soll in Bayern wieder gefördert werden! – Aber mal ehrlich: die konventionelle Landwirtschaft ist für mich immer noch die Biologische! Die war schließlich zuerst da..

    solong – ich träum von bomben – – peacebomben… *g* – alex

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